GVS Blankenburg

Wir sind für Sie da - qualifiziert, erfahren und kompetent.

Anpassung der Corona-Schutzmaßnahmen

Aktuelles


Die Corona-Pandemie ist noch längst nicht ausgestanden. Seit mehreren Wochen lässt sich ein Anstieg der aktiven Infektionszahlen feststellen. Die „2. Welle“ zeichnet sich deutlich ab. Wir haben nunmehr eine andere Gefahrenlage als noch vor einigen Wochen.

Beim GVS werden derzeit rund 500 Kinder in den Kindertagesstätten betreut. Etwa weitere 500 Senior*innen werden in zwei stationären Pflegeeinrichtungen und durch den ambulanten Pflegedienst versorgt. Die Sorge ist groß, dass sich jemand mit dem Virus infizieren könnte. Daher galt bereits seit Anfang März: Infektionswege vermeiden.
„Wir sind sehr dankbar, dass Bewohner und Angehörige so geduldig und verständnisvoll mit der Situation umgehen.“, erklärt GVS-Geschäftsführer Sebastian Selent. „Die damit einhergehenden Schutzmaßnahmen werden mit großer Bereitschaft akzeptiert.“

Stets prüft der GVS die Situation und passt weitere Schritte zum Infektionsschutz entsprechend an. Besuche in den Pflegeeinrichtungen sollen weiterhin möglich bleiben. Die Betreuung der Kinder in den Kindertagesstätten soll aufrechterhalten werden. „Unser oberstes Ziel ist es, eine vollkommene Schließung wie am Anfang des Jahres zu vermeiden.“, bestätigt Sebastian Selent. Maßgeblich sind hier die Schutzmaßnahmen, abhängig der Anzahl der neuaufkommenden Fälle von Corona-Erkrankten im Harzkreis. Hierzu wurde ein abgestuftes „Ampel-System“ entwickelt, angepasst an die jeweilige Situation.

Die bisherigen Regelungen in den Einrichtungen und Diensten des GVS gelten bei einer 7-Tages-Inzidenz von unter 35 Personen pro 100.000 Einwohner. Sofern die Inzidenzrate auf über 35 Fälle steigt, gilt die „gelbe Ampel“. Hier ist maßgeblich, dass beispielsweise die Bewohner der Pflegeeinrichtungen pro Tag nur noch einen Besucher statt bisher zwei Besuchende empfangen können. Des Weiteren wird die Begegnungsstätte „NEBENAN“ vorerst geschlossen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. „Wir hoffen, dass wir unser Angebot so schnell wie möglich wieder öffnen können, sofern sich die Lage entschärft.“, so Selent weiter.

Bei über 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern steigt die Ampel auf „rot“. Beispielsweise plant hier der GVS in den Kindertagesstätten wieder feste Betreuungsgruppen zu organisieren. „Wir wollen mit den Schutzmaßnahmen einen Ausbruch vermeiden und die Versorgung weiterhin gewährleisten.“, bestätigt Sebastian Selent. Bewohner, Angehörige und Eltern werden über das „Ampel-System“ und den aktuellen Stand informiert. Die für die jeweilige Einrichtung spezifischen Regelungen sind auch auf der GVS-Homepage zu finden. Der GVS hofft zudem auf die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und Unterstützung aller Beteiligten, um einen Corona-Ausbruch in den Einrichtungen zu vermeiden.

Weiterhin möchte der GVS alsbald Bewohner, Besucher und Mitarbeiter mittels Corona-Schnelltest stichprobenartig testen. Das dazu entworfene Testkonzept wird derzeit vom Gesundheitsamt geprüft.


zurück zur Übersicht